Große Karnevalsgesellschaft Gaggenau e. V.

 

1926   

Gründung eines Elferrates durch Hans Eustachi, August Barth und dem  Turnrat des Turnerbundes Gaggenau.  Die Gro Ka Ge wird gegründet.

1927  

Durchführung der ersten Sitzungen in Anwesenheit des Elterrates der Gro Ka Ge  Rastatt.

1928

Fastnachtsumzüge

1931

Aufgrund der Weltwirtschaftskrise  übernimmt der Sängerbund Gaggenau die Trägerschaft des Fastnachtsgeschehens.

1937

Bürgermeister Martin verleiht der Gro Ka Ge urkundlich das Recht, am Fastnachts-

dienstag die Regierungsgeschäfte der Stadt durch den Elferrat zu übernehmen.

Aushändigung des Rathausschlüssels und  anschließende Ratssitzung mit der Aufgabe,

Bürgermeister und Stadtrat zur Rechenschaft zu  ziehen.

1938

Einführung der Gaggo- und Schlempenkostüme sowie holzgeschnitzten Masken, die später größtenteils den Fliegerangriffen des Jahres 1944 zum Opfer fallen.

1939

Die Veranstaltungen der Gro Ka Ge werden in der Kriegs- und Besatzungszeit untersagt.

1949

11. November: Die Gro Ka Ge nimmt bei der Sitzung im Cafe Waldfrieden die Fastnachtstradition wieder auf. Ludwig Schumacher wird erster Nachkriegspräsident.

1950

29. Januar – erste Fremdensitzung. Bürgermeister Fritz erneuert das Recht zur Ratssitzung am Fastnachtsdienstag feierlich mit Urkunde.

1952

Wilhelm Ball übernimmt von Ludwig Schumacher die Präsidentschaft bis zum Jahre 1965.

1957 Wilhelm Ball und Gretel Förster gründeten das Gro Ka Ge Marschballett.
1958

Die Gro Ka Ge erhält eine neue Standarte als Geschenk von den Damen des Elferrates.

 

 

1960

Erstmaliges Auftreten des neu gegründeten Fanfarenzuges unter der Leitung von Heinrich Gries.

1961

Frau Gretel Förster führt den Schautanz ein.

1962 Aufgrund der Flutkatastrophe wird die Fremdensitzung verschoben
1965 Fritz Oesterle wird neuer  Sitzungspräsident

1967

 40 Jahre Gro Ka Ge: * Jubiläumssitzung * Erstmals findet ein Herrenabend statt.

1970 Neuerungen im Programm: * Gugge-Musik, hervorgegangen aus dem 11 Jahre alten   Fanfarenzug * Ottenauer Sängerknaben, später  „Saubergspatzen“ genannt
1971 Ewald Dreiner wird am 11. November zum Präsidenten gewählt.

1972

Erhebung des „Uhus“ zum Narrenwappentier der Gro Ka Ge, stilisiert wird er zum neuen Hausorden.

1973

Großer Wohltätigkeitsball zu Gunsten von Jugendmusikschule und Altenheim beide erhielten aus dem Erlös je 1111 DM.

1975

Erster Ordenskommers im Bürgersaal des Rathauses, 15 Jahre Fanfarenzug

1977

Präsident Dreiner erhält beim Ordenskommers eine hölzerne Amtskette, ein Narrenzeptersowie zwei Zeremonien-stäbe, passend zu der neuen Kluft der Stößer-Flößer;  50 Jahre Gro Ka Ge Jubiläumsfest in drei Sitzungen.  

1980

 

20 Jahre Fanfarenzug.

1981

Debüt der „Kleinen Garde“  erste Straßenfastnacht in der Fußgängerzone

1982

55 Jahre Gro Ka Ge

1984

Erstes Oktoberfest des Fanfarenzuges in der Jahnhalle

1985

25jähriges Jubiläumsfest des Fanfarenzuges

1986

15 Jahre „Gaggo-Jatser“ - erstmals Rosenmontagsball im „Neuen Stadthotel“

1987

60jähriges Jubiläum der Gro Ka Ge. Fastnachtsausstellung im Rathaus: Entwicklung der Fastnacht im Murgtal. Präsident Ewald Dreiner tritt nach 16jähriger Regentschaft ab und wird Ehrenpräsident. Ihm folgt Karl Altmann als neuer Präsident. 

1988 Närrische Ratssitzung am Rosenmontag
1990 33 Jahre Gaggo-Ballett, Fanfarenzugtreffen: 30 Jahre Fanfarenzug der Gro Ka Ge, Großauftritt der Gaggo-Jatser in Speyer
1991 Die Fastnacht ist ausgefallen /Golfkrieg
1992 Oberbürgermeister Michael Schulz in der Bütt, Karl Altmann tritt als Präsident zurück.
1993 6 x 11 Jahre Gro Ka Ge - Jubiläum, Otmar Böhmer übernimmt kommissarisch das Amt des Präsidenten.

1995

Neuer Präsident: Otmar Böhmer

Orden: 100 Jahre Automobilbau in Gaggenau

1997 Ordensverkauf zu Gunsten der Sanierung und Erweiterung der Jahnhalle. Oberbürgermeister Schulz erhält von der  Gro Ka Ge DM 6.666,-- überreicht.
1998 150 Jahre badische Revolution. Historische Stätte Schloß  Rotenfels als Ordensmotiv.  Karl Altmann feiert 22jähriges Bühnenjubiläum in Gaggenau.
1999 Gro Ka Ge im Exil. Wegen Umbau der Jahnhalle finden die Fremdensitzungen in der Michelbacher Wiesentalhalle statt.
2000

Saltoderos seit 22 Jahren bei der Gro Ka Ge

2001 2 x 11 Jahre Jubiläum der UHU - Gruppe
2002 3 x 11 Jahre Saubergspatzen, ihnen wird der Jahresorden gewidmet
2003 Ordensmotiv: „Gro Ka Ge sagt Unimog ade“ 
2004

Jubiläumssitzungen:

7 x 11 Jahre GroKaGe Gaggenau, 4 x 11 Jahre Fanfarenzug, 1 x 11 Jahre Gaggo-Clowns

Jubiläumsaustellung in der Sparkasse

2005

Nach 36 Jahren dirigiert Rudi Kühn zum letzten mal seine Sauberspatzen bei der Fremdensitzung. Er wird vom Präsidenten Otmar Böhmer  zum Senator der GroKaGe Gaggenau ernannt. Das Publikum der drei Fremdensitzungen verabschiedet Rudi Kühn an allen drei Tagen mit standing Ovationen. 

2006

Der langjährige SPD Landtagsabgeordnete Heinz Goll glänzte in der Rolle der "Evita" bei den Fremdensitzungen.

Der Jahresorden wurde der Gambrinushalle gewidmet, die nach über 100 Jahren der Abrissbirne zum Opfer fiel.

Am 26.September verstarb plötzlich und unerwartet Präsident Otmar Böhmer.

 

2007

50 Jahre GroKaGe Ballett, ihnen wird der Jahresorden gewidmet.

Freddy Bauer übernimmt das Amt des Präsidenten.

 
2008

Otmar Böhmer und Egon Schadwell als Straßenmusikanten ist das Motiv für den Jahresorden. Die GroKaGe zieht in das neue Vereinsheim in der "Alten Schule" in Rotenfels.

2009 Drei hervorragende Sitzungen in der Jahnhalle, der Jahresorden ist allen Mitglieder und Gruppen der GroKaGe gewidmet.
2010 Das 50jährige Jubiläum des Fanfarenzuges war das Motiv für den Jahresorden. In der Jahnhalle wurde an drei Abenden dem Publikum ein tolles Programm serviert.
2011 Das Jahr stand im Zeichen der Jugend ihnen wurde auch der Jahresorden gewidmet. In der Jugend liegt die Zukunft.
2012 Zwei Gruppen der GroKaGe feiern Jubiläum 33 Jahre Uhus und 55 Jahre Marschballett, dieses Ereignis wurde auf dem Jahresorden dargestellt.